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Ich liebe, was ich tue und tue, was ich liebe.

Martina Nawrath wurde in Sonne­berg/Thüringen geboren. Ihren ersten Musik­unterricht erhielt sie bereits im Alter von acht Jahren im Fach Klavier. Das Gesangsstudium und die Fortbildungsklasse Gesang absolvierte sie an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Gabriele Czerepan-von Ulmann und Prof. Leandra Overmann. Schon während des Studiums sang Martina Nawrath zahlreiche Rollen, z.B. Adele in „Die Fledermaus“ beim Mozartsommer Würzburg, Blonde („Entführung aus dem Serail“) und Colette („Der bekehrte Trunkenbold“ von Gluck) auf den kleinen umliegenden Bühnen.

 

Von 2014-2017 gehörte die Sopranistin zum festen Ensemble des Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Zu ihren Rollen zählten u.a. die Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte“, Nanetta aus „Falstaff“, Schwester Constance aus „Die Karmeliterinnen“, Fiametta aus „Boccaccio“, Zerline aus „Fra Diavolo“ und Ännchen aus „Der Freischütz“.

Seit der Spielzeit 2017/18 ist Martina Nawrath als freischaffende Sängerin tätig. Sie gastierte am Anhaltischen Theater Dessau und am Theater Bremen. Dort sang sie in der Spielzeit 2019/20 die „Blonde“ in „Die Entführung aus dem Serail“ unter der Leitung von Hartmut Keil.

 

Als international gefragte Konzertsängerin ist Martina Nawrath seit vielen Jahren regelmäßig mit zentralen Partien der großen Oratorien zu hören. Konzertreisen führten sie von Frankreich, Österreich, Ungarn nach Italien, über China bis Chile. Ihr umfassendes Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik des 21. Jahrhunderts. „Die Schöpfung“ von Haydn, die große c-Moll Messe von Mozart, „Carmina Burana“ von Orff, die Passionen von Bach, „Oratorio de Noël“ von Saint-Säens und „Paulus“ von Mendelssohn sind nur einige der Werke, die ihre Vielseitigkeit, Vielfarbigkeit in der Ausdrucksweise und stimmliche Flexibilität zeigen.

 

Sie arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Prof. Jörg Straube, Kay Johannsen, Zsolt Hamar und Helmut Rilling zusammen. 
 

Seit der Corona-Pandemie erstreckt sich ihr Wirken hauptsächlich auf den kirchenmusikalischen Bereich. Sie eröffnete unter der Leitung von Markus Melchiori im September 2022 die Internationalen Musiktage in Speyer mit der Aufführung des Requiems von Mozart. 
Dieses Jahr sang sie "Die Schöpfung" beim Eröffnungskonzert der BUGA 23 in Mannheim unter der Leitung von Johannes Michel.
Außerdem führte sie "Die Schöpfung" unter der Leitung von Angelika Rau-Čulo, Thomas Viezens und Michael Čulo bei einem ökumenischen Projekt der zwei Weltkulturerbestätten, dem Mariendom und der Michaeliskirche, in Hildesheim auf.

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